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Flucht vor dem Winter? Ab nach Madeira.

19.01.17

Während mein Instagram- und Facebook-Feed voll mit Schneebildern ist (hier in Düsseldorf liegt übrigens – trotz mehrfacher Ankündigung – kein Schnee), denke ich gern an meinen kürzlichen Urlaub nach Madeira zurück. Auf Madeira ist nämlich immer Frühling, die Temperaturen sinken selten unter 10-15°C. Und mit nur 3,5 Flugstunden Entfernung ist die Insel das perfekte Winterquartier für Leute, die nicht ewig fliegen und trotzdem ein wenig Sonne tanken wollen. Daher ging es für mich Ende November für 8 Tage auf die Insel. (Selbstbezahlt, nicht gesponsert)


Landeanflüg über die Ponta de São Lourenço
Gleich vorweg: Ja, es ist ein Rentnerparadies! Ich glaube, der Altersdurchschnitt wurde durch mich direkt mal um 20 Jahre gesenkt, haha! Dafür war ich im Flugzeug einer der aufgeregtesten Passagiere: Madeira sagt man nämlich nach, dort stünde einer der gefährlichsten Flughäfen der Welt, denn die Landebahn ist sehr kurz und mündet direkt ins Meer. Deshalb brauchen Piloten auch eine spezielle Zusatzausbildung, um dort landen zu dürfen. #unnützesWissendesTages


Madeira ist eine nur rund 740 km² große Insel mit etwa 235.000 Einwohnern, die sich "Madeirenser" nennen. Der wohl berühmteste Bewohner ist übrigens Cristiano Ronaldo. Eigentlich gehört die Insel zu Portugal, ist aber eine autonome Region mit eigenem Parlament. Auch wenn die Amtssprache natürlich portugiesisch ist: Vor allem in der Hauptstadt Funchal, wo auch das Hotel lag, habe ich so gut wie kein portugiesisch gehört. Durch die vielen Touristen spricht dort ziemlich jeder deutsch. Sehr schade, denn so kam nur sehr schwer Urlaubsfeeling auf, wäre das *manchmal* schöne Wetter nicht gewesen...


Badetechnisch war also nicht viel los (schöne Sandstrände habe ich sowieso nicht gesehen), dafür bin ich viel gewandert! In der Pauschalreise war nämlich auch ein Wanderpaket mit vier geführten Wanderungen enthalten. Zwei Tages- und zwei Halbtageswanderungen. Und das war wirklich toll. Zwar bin ich mit alten Omis und Opis gewandert und so richtig schnell kamen wir nicht voran, aber der österreichische Wanderführer hat trotzdem ein gutes Tempo vorgelegt und die älteren Herrschaften ein wenig angetrieben. :D Die zwei Halbtageswanderungen ("Levada das 25 fontes" und eine, dessen Namen ich leider vergessen habe) waren viel zu kurz. Die zwei Tageswanderungen "Levada do Caldeirão Verde" und "Rabaçal" waren dafür umso schöner!

Levadas sind übrigens künstliche Wasserläufe, mit denen Wasser aus den Bergen in die Täler geleitet werden. Die Wanderwege orientieren sich oft direkt an den Levadas – so kann man sich auch weniger verlaufen.


Neben tollen Wanderungen, bietet Madeira aber natürlich noch mehr. Mit der Seilbahn kann man direkt von der Altstadt Funchals in den Villenort Monte fahren und dabei eine sehr schöne Sicht über Funchal genießen. Falls du dich fragst, warum die Berghänge so schwarz aussehen: Im Sommer gab es hier ganz schlimme Waldbrände, die sehr nah an die Stadt herankamen. Das war sogar in deutschen Medien Thema. Der Wald hat sich noch nicht erholt und auch einige Häuser sind noch nicht wieder aufgebaut. In Monte gibt es direkt an der Seilbahnstation einen Botanischen Garten, aber weil der Eintritt recht teuer war und es just in dem Moment mal wieder anfing zu regnen, bin ich dort nicht rein.


Um wieder zurück nach Funchal zu gelangen, kann man entweder wieder mit der Seilbahn zurück oder man setzt sich in einen solchen Korbschlitten. Diese Schlitten gibt es etwa seit 1850 und dienten als schnelles Transportmittel nach Funchal für die Bewohner Montes. Heute ist es Touristenbespaßung. Mit einer Maximalgeschwindigkeit von fast 50 km/h rasen die zweisitzigen Korbschlitten auf den Holzkufen hinunter, gesteuert von jeweils zwei Fahrern mit weißem Strohhut. Die Fahrt dauert etwa 10 Minuten. Aber, was soll ich sagen: Ich hab mich nicht getraut. :D

Sonnenuntergang vom Hotelbalkon aus.
Der Urlaub auf Madeira war mein erster Urlaub an einen Ort, der nie auf meiner Reiseliste stand. Südliche Länder interessieren mich für gewöhnlich nicht – Asien und auch Skandinavien fasziniert mich viel mehr. UND! Es war auch meine erste Pauschalreise ever. Ein günstiges Angebot im Reiseblättchen des Discounters meines Vertrauens hatten mich angelockt. Madeira war zwar ganz schön, eine solche Pauschalreise möchte ich trotzdem nicht mehr machen. Oder zumindest nicht mehr für die nächsten 30 Jahre. Später wird das sicher wieder interessant.


Wenn von vorn bis hinten alles durchgeplant ist, du am Flughafen mit 30 anderen (deutschen!) Touristen von einer (deutschen!) Reiseleitung in einen Bus gepackt wirst, der dich direkt von deinem Hotel absetzt, in dem du (auf deutsch!) eincheckst, um am nächsten Tag mit einem (deut– okay, österreichischen) Wanderführer mit denselben 30 anderen (deutschen!) Touristen durch Madeira zu wandern... Das ist mir zu wenig Aufregung, zu wenig Erlebnis, zu wenig Abenteuer. Dafür konnte man acht Tage einfach mal nichts tun – abgesehen von den Wanderungen. Wer also nach Entspannung sucht, der findet sie auf Madeira auf jeden Fall.


Dieser Post ist übrigens mein Beitrag zu Arianes Blogparade "Sag niemals nie!", die bis zum 19. März läuft. Hast du auch eine Geschichte zum Thema? Dann mach gern mit und veröffentliche deinen Post, ein Foto auf Instagram oder auch ein Video und verlinke ihn unter diesem Blogpost.

Warst du auch schon einmal auf Madeira?

DIY // Jutebeutel mit Filz-Fuchs #naehdirwas

15.01.17

Für mich startet das #naehdirwas-Jahr mit einer kleinen "Nähigkeit" – nämlich einem aufgehübschten Jutebeutel. Und ich bin schon ein wenig aufgeregt, denn es ist nicht nur mein erstes Nähprojekt des Jahres, sondern auch das erste für #naehdirwas. Um was es bei der Aktion geht, kannst du hier noch einmal nachlesen. Kurz gesagt: Lisa von meinfeenstaub.com, Katha von kathastrophal.de und ich denken uns jeden Monat ein tolles Thema aus, zu dem dann jeder mitnähen kann. Auch du! Das Thema im Januar lautet "Kraftwörter". Die Ankündigung aller weiteren Themen gibt es dann nur noch exklusiv im #naehdirwas-Newsletter. Also melde dich gern an! Man munkelt, ab dem Februar-Newsletter gibt es dort auch eine monatliche Überraschung...

Nach vielem hin und her überlegen (hach schön, wenn einem das eigene Thema schwerer fällt als gedacht!), hab ich mich dann für eine Kombination aus süß und Schimpfwort entschieden. Wie schon bei meinem Fuck You-Shirt wollte ich irgendwas "subtil beleidigendes" finden. Auf Pinterest entdeckte ich dann den Spruch "for (fox) sake" in sämtlichen Variationen – da hatte ich meine Idee. Ein Jutebeutel mit appliziertem Spruch und Fuchs sollte es sein. Und weil ich noch so viele Blanko-Beutel bei mir herumfliegen habe, musste ich nicht mal einen selbst nähen.

Material war gar nicht viel nötig: Filz und passendes Nähgarn in den Farben weiß, orange, schwarz und rosa, der besagte Jutebeutel, schwarzes Stopfgarn, Schere und eine Nähnadel. Für die Fuchsapplikation wollte ich ursprünglich erst einen liegenden Fuchs zeichnen, aber sitzend hat er mir dann doch besser gefallen.

Nachdem ich meine Zeichnung eingescannt und mit einer passenden, dicken Schrift kombiniert hatte, habe ich alles als Vorlage in der richtigen Größe wieder ausgedruckt. Mit einer scharfen Schere schnitt ich zuerst alle Teile aus Filz aus und legte erstmal Probe. Passt alles! Also ging es nun ans Nähen:

Der Filz-Fuchs war zuerst an der Reihe. Per Hand habe ich alle Teile mit dem farblich jeweils passenden Garn zusammengenäht. Vielleicht kannst du das auch an der Nähmaschine – obwohl es je nach Motiv recht feine und enge Stellen gibt. NAJA! Mach das ganz, wie du magst. Mir war die Handarbeit hier lieber.

Mit dem schwarzen Stopfgarn bekam der Fuchs noch ein paar Details von mir aufgestickt – und dann war er fertig. Jetzt nur noch Fuchs und Filz-Buchstaben auf den Jutebeutel legen und festnähen. Uuuuund.... fertig!

Und jetzt bin ich unheimlich gespannt, ob du auch mitgenäht hast und was den anderen Teilnehmern so zum Thema "Kraftwörter" eingefallen ist. Hier kannst du dein Nähprojekt zum Thema verlinken:

Ordnerstruktur – Wie sortiere ich meine Blogfotos?

08.01.17

Als ich im Dezember 2015 Ewigkeiten verzweifelt in den wirren Weiten meines Computers nach genau diesem einen Foto suchte, welches ich doch irgendwann mal in meinen Blogordner geworfen hatte, habe ich mir für das folgende Jahr eine Sache vorgenommen: Eine ordentliche Ordnerstruktur muss her. Dringend.
KuneCoco • Ordnerstruktur • Wie sortiere ich meine Blofotos?
Gesagt, getan: Das ganze Jahr 2016 über habe ich meine Fotos ordentlich in Ordnern sortiert und siehe da: Suche ich nun ein bestimmtes Foto, finde ich es innerhalb kürzester Zeit. Letzte Woche habe ich 2016 komplett archiviert und meinen neuen Blogordner für 2017 angelegt. Und weil ich weiß, dass viele den Vorsatz gefasst haben, ordentlicher zu werden, zeige ich heute einfach mal, wie ich meine Blogfotos und -dokumente sortiere. (Über meine Privatfotos sprechen wir bitte erst einmal nicht, denn da gibt es noch eingies zu tun, haha!)
KuneCoco • Ordnerstruktur für meine Blogfotos • Kategorien
Jedes Jahr bekommt einen eigenen Ordner, den ich auch in meiner Favoritenleiste speichere, denn er ist vielleicht der meistgenutzte Ordner bei mir. Im Jahresordner "KuneCoco_2017" lege ich anschließend alle Kategorien, von denen ich denke, dass sie 2017 mal auf dem Blog vorkommen werden, als eigene Ordner an. Zusätzlich kommt auch gleich ein Rechnungsordner mit rein, den ich wie folgt noch einmal nach Eingangs- und Ausgangsrechnungen unterteile:
KuneCoco • Ordnerstruktur für meine Blogfotos • Rechnungen sortieren
Glaub mir, das hilft dir bei der jährlichen Steuererklärung extrem, wenn du gleich alles an einem Ort beisammen hast. Ich gehöre übrigens zu diesen Strebern, die spätestens im März ihre Steuererklärung des vergangenen Jahres abgeben. Schlimm.
KuneCoco • Blogfotos ordentlich in Ordnern archivieren
Ordner zu normalen Posts sehen bei mir aber so aus. In jeder Blogkategorie sind wiederum Ordner für die einzelnen Monate. Sollte es in einem Monat mal kein Post zu einer bestimmten Kategorie geben, lösche ich ihn dann nachträglich raus. Im passenden Monatsordner liegt dann ein Ordner mit dem Namen des jeweiligen Blogposts. Dort enthalten sind zum einen die fertig bearbeiteten (und korrekt benannten) Bilder, die ich auch für die Blogposts verwende. Und ein Ordner mit dem Namen "Rohmaterial", in dem ich alle Fotos direkt von der Kameraspeicherkarte aus abspeichere. Man kann sich jetzt streiten, ob der Name "Rohmaterial" so cool ist oder ob man den Ordner nicht einfach "Fotos" hätte nennen können, aber nun gut. DAS IST NICHT DAS THEMA. Das Prinzip kommt durch, denke ich. :D

Das "System" hat sich für mich im letzten Jahr bewährt, daher mache ich auch dieses Jahr damit weiter. Wie handhabst du das? Wie sieht deine Ordnerstruktur aus – oder bist du eher der Mensch für's kreative Chaos?

Ankündigung: #naehdirwas

03.01.17

Oh, ich freu mich so! Denn ich darf heute zusammen mit Katha von kathastrophal.de und Lisa von meinfeenstaub.com eine ganz tolle Ankündigung machen! Wenn du meinen Blog schon ein bisschen länger verfolgst, dann hast du sicher meine Posts zur Aktion "DIY your closet" im letzten Jahr gesehen. Diese Aktion war von Lisa und Katha ins Leben gerufen worden und geht 2017 jetzt in die zweite Runde – und ich unterstütze im Orga-Team! YAY!
KuneCoco • Ankündigung #naehdirwas • Kater Mero inmitten von Nähgarn
Willkommen zu #naehdirwas! Mit neuem Namen geht es weiter. Ich freu mich ganz arg, wenn du vielleicht das ein oder andere mal mitnähst? Die Regeln sind fast identisch mit denen aus dem letzten Jahr. Und gar nicht schwer, versprochen!
KuneCoco • Ankündigung #naehdirwas • Aktions-Logo

Wie kann ich bei #naehdirwas mitmachen?

  • Melde dich für unseren #naehdirwas-Newsletter an, damit du jeden Monat das jeweilige Thema erfährst. Denn ja: Dieses Jahr gibt es ganz wunderbare Themen, nach denen du nähen kannst. Keine Sorge, die Themen bieten genügend Freiraum für deine ganz eigene Interpretation!
  • Nähe etwas für dich (also nicht für die beste Freundin, den Hund oder das Töchterchen!).
  • Egal ob du Profinäherin oder Anfängerin bist: Es geht ums Selbermachen und den Spaß am Nähen. Wir lernen alle zusammen!
  • Blogge über dein genähtes Werk und verlinke deinen Post in unserer Linksammlung hier bei mir, bei Katha oder auch bei Lisa. Es kann ein reiner Outfitpost oder auch ein ganzes Tutorial sein. Ganz wie du magst!
  • Präsentiere nur neu genähtes, bzw. Stücke, die auch erst im jeweiligen Monat entstanden sind.
KuneCoco • Ankündigung #naehdirwas • Nähen 2017

Die Themen und Termine

Die Linksammlung wird immer am dritten Sonntag des Monats um 10 Uhr geöffnet. Lisa, Katha und ich werden zu diesen Zeiten unseren jeweiligen Post veröffentlichen und du kannst deinen Beitrag darunter verlinken und durch die Posts der anderen Teilnehmer stöbern. Die Linksammlung bleibt jeweils bis zum Ende des Monats geöffnet.
  • 15. Januar
  • 19. Februar
  • 19. März
  • 16. April
  • 21. Mai
  • 18. Juni
  • 16. Juli
  • 20. August
  • 17. September
  • 15. Oktober
  • 19. November
  • 17. Dezember
KuneCoco • Ankündigung #naehdirwas

Das erste Motto für Januar lautet "Kraftwörter"

Na, hast du dazu schon eine Idee? Mein "Fuck You"-Tshirt aus dem November hätte dazu ja gut gepasst, haha! Nun muss ich mir was neues Cooles überlegen. Die Themen der weiteren Monate gibt es dann immer rechtzeitig im Newsletter zu lesen – also abonnieren nicht vergessen. ;)
KuneCoco • Kathastrophal.de meinfeenstaub.com
Katha und Lisa. Ich hoffe ja, wir schaffen es dieses Jahr auch mindestens ein mal, so tolle Gruppenfotos zu machen. Das wäre mega! <3

DIY // Schweine-Körnerkissen

20.12.16

Wenn du wie ich dieses Jahr ein *wenig* spät mit Geschenken bist, dann hab ich eine kleine DIY Idee für dich, die in unter einer Stunde gebastelt ist und perfekt in die kalte Jahreszeit passt: Ein Körnerkissen in Schweineform, gefüllt mit Dinkelkörnern. <3
KuneCoco • DIY • Körnerkissen mit SchweinemotivEinfach ein paar Sekunden in die Mikrowelle und schon ist das Körnerkissen nicht nur angenehm warm, sondern verströmt durch die Dinkelfüllung auch einen angenehmen, leichten Duft nach frisch gebackenem Brot. Win-win also.
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