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Hongkong Attraktionen – Was muss man gesehen haben?

Hongkong Attraktionen – Was muss man gesehen haben?


Instagram hat entschieden, in diesem zweiten Teil meiner Hongkong-Reihe geht es um die typischen Touri-Attraktionen Hongkongs. Heute starte ich die Umfrage für das nächste Thema. Wenn du diesen Post also am Erscheinungstag liest, dann schau unbedingt bei mir auf Instagram in den Stories vorbei und stimme mit ab! Und wenn du den Post erst später liest: Schau trotzdem vorbei, haha!

Vorab: Ich verlinke hier viel und nenne auch Markennamen, Hotels, Airlines etc. Es handelt sich jedoch um keine bezahlte oder beauftragte Werbung. Ich habe die Reise komplett selbst bezahlt.

Über Hongkong wusste ich vor meiner Reise eigentlich gar nicht so viel. Fast den größten Spaß an einer Reise macht mir aber sowieso, das ganze zu planen und alles zu recherchieren, daher war das gar nicht schlimm. Zusammen mit meiner kleinen Reisegruppe sind wir dann auch ziemlich schnell auf den Hong Kong Pass aufmerksam geworden, der verschiedene Attraktionen für einen vergünstigten Preis anbietet. Weiter unten ziehe ich nochmal ein gesondertes Hong Kong Pass Fazit und liste auch alles auf, was wir mit dem Pass so gemacht haben. Schon mal vorab: Gerade, wenn man viele der typischen Touristenattraktionen in Hongkong abklappern will, lohnt sich der Pass sicher.  Aber später mehr!

Mit der Peak Tram auf den Victoria Peak

KuneCoco • Hongkong • Victoria Peak

Eine unserer ersten Stationen in Hongkong: Mit der sehr steilen, historischen Drahtseilbahn Peak Tram ging es rauf auf den Victoria Peak und die dortige Aussichtsplattform, auf den The Peak Tower mit der Aussichtsplattform Sky Terrace 428. Dort oben gibt es auch ein Madame Tussauds Museum, aber das hat uns nicht wirklich interessiert. Die fantastische Aussicht auf die Stadt und unser einziger sonniger Tag der Reise hat uns mehr angezogen.

Es war natürlich sehr voll auf der Plattform, aber die Aussicht war spitze. Man kann den Berg auch gemütlich herunter laufen, wir waren aber eventuell ein bisschen faul und sind mit der Peak Tram auch wieder zurück gefahren.

Peak Tram Lower Terminus
33 Garden Road, Central, Hong Kong

Ngong Ping 360 Seilbahn und Tian Tan Buddha Statue

Auf Lantau Island befindet sich diese Seilbahn, mit der man etwa 25 Minuten rauf zum Ngong Ping Village fährt. Ein sehr touristischer Ort mit allerlei Geschäften, Restaurants und weiterem Touri-Kram. Aber eben auch mit einer riesigen Buddha Statue und dem sehr hübschen Kloster Po Lin. Die Tempelanlagen waren super beeindruckend und natürlich auch die 34 Meter hohe Buddhastatue – aber man sollte auch erwähnen, dass auf dem Gelände super süße heilige Kühe umherlaufen.

 Ngong Ping 360 Cable Car Station
Tung Chung Line (orange) bis zur Haltestelle Tung Chung

Fischerdorf Tai O

Mit dem Bus sind wir von Ngong Ping aus auch ins Fischerdorf Tai O gefahren, wo wir (überraschend) sehr viel Fisch und kleine Geschäfte und natürlich auch die berühmten Stelzenhäuser gesehen haben. Bootchen sind wir auch gefahren. Und es wurden viele, viele Hunde und Katzen erspäht.

Sky100

Mit 393 Metern das höchste Gebäude in Hongkong. Mit dem Aufzug ist man in 60 Sekunden ganz oben und kann auf dem Observation Deck eine grandiose 360° Aussicht über Hong Kong genießen. Besonders eindrucksvoll ist das Spektakel natürlich abends, wenn die ganze Stadt hell erleuchtet ist. Im ersten Post zu Hongkong hab ich ja schon von der allabendlichen „A Symphony of Lights“ berichtet. Perfekter Ort, um die Lichtshow anzusehen. Generell wusste ich gar nicht, auf welcher Seite der Aussichtsplattform ich zuerst rausschauen sollte, denn die Aussicht ist einfach spekatulär und ich fühlte mich ein wenig wie in einem Science Fiction Film.

Sky100 Observation Deck
100/F International Commerce Centre, 1 Austin Road West, Kowloon

Victoria Harbour & Star Ferry

Die „Star Ferry“ sind grün-weiße Boote, die seit 1888 zwischen Hong Kong Island und Kowloon hin und her pendeln. Es gibt inzwischen zwar natürlich auch MRT-Verbindungen und einen Autotunnel unter dem Hafenbecken hindurch, aber trotzdem sind die kleinen Bootchen sehr beliebt. Außerdem hat man von der Fähre aus einen guten Ausblick auf den Victoria Harbour – wenn man denn gutes Wetter hat.

Rund um den Hafen gibt es einiges zu entdecken. Zum Beispiel die Bruce Lee Statue, die ein wenig versteckt auf der Kowlooner-Seite steht. Ein kleines Stücken weiter haben wir dann aber eine noch viel, viel coolere Statue gefunden: Ein Schweinchen! Keine Ahnung, ob die dauerhaft dort steht oder nur wegen des chinesischen Schweinejahrs dort platziert wurde. Mir hat das jedenfalls extrem gut gefallen! 😀

Lohnt sich der Hong Kong Pass?

Je nachdem, wie lange man in Hongkong ist und was man sehen will, bietet sich der Hong Kong Pass an. Daher haben wir hin und her gerechnet und für uns hat sich der Pass auf jeden Fall gelohnt. Die klassischen Attraktionen sind im Pass enthalten, aber was für mich der größte Vorteil des Hong Kong Pass war: Ganz oft konnte man als Passinhaber die teilweise seeeeehr langen Schlangen einfach umgehen und kam „Fast Lane“-mäßig sehr schnell dran. Das war super, auch wenn es manchmal den ein oder anderen hasserfüllten Blick anderer Touristen mit sich brachte, haha!

Was wir mit dem Hong Kong Pass alles gemacht haben:

  • Hop on Hop off Big Bus Tour: Kann man mögen oder hassen, diese typischen Touribusfahrten. Für einen ersten Überblick mag ich es.
  • Star Ferry: Fahrt mit der Fähre von Hong Kong Island nach Kowloon
  • Tram hoch zum Victoria Peak (Fast Laaaaane!)
  • Ngong Ping Seilbahn (auch hier: Fast Lane sei Dank haben wir 10 Minuten statt 2 Stunden angestanden)
  • Führung durchs Tai O Fischerdorf auf Lantau Island
  • SKY100
  • Fähre nach Macao
  • Bus Tour durch Macau: Bei strömendem Regen, aber hey. 😀
  • Macao Tower

Gekostet hat uns der Pass für 3 Tage $ 1.299, was rund 150 € entspricht. Einzeln hätten wir für die Attraktionen rund $ 2.000 oder 230 € gezahlt. Aber, wie schon gesagt: Am meisten gelohnt hat sich das Überspringen der langen Warteschlangen vor den Hauptattraktionen. Kann ich also sehr empfehlen. Auch, wenn es manchmal etwas umständlich war. So konnten wir die Fähre nach Macau zum Beispiel nicht einfach mit dem Vorzeigen der App nutzen, sondern mussten an einem Schalter einen Coupon abholen, den wir an einem anderen Schalter dann gegen ein Ticket umtauschen mussten. Aber gut. Wenn man bereit ist, ein Stück weit auf Spontanität zu verzichten und „genug“ Attraktionen innerhalb der Gültigkeitsdauer unterzubringen, dann kann ich den Hong Kong Pass sehr empfehlen. Einfach mal schauen, welche der angebotenen Attraktionen dich so interessieren und dann mal gegenrechnen.

1 Kommentar

  1. […] (hier Teil 1: „Hongkong – Hinkommen, ankommen“ und hier Teil 2: „Hongkong Attraktionen – Was muss man gesehen haben?“ geht es jetzt im dritten Teil um fünf verschiedene Märkte in Hongkong. Kurios teilweise, […]

Wer schreibt hier?

Jenni Jenni, 29, hat einen Schweine-Tick und wohnt zusammen mit ihren beiden frechen Katern, den Schnurrberts, seit vier Jahren im schönen Düsseldorf. Schreibt hier auf KuneCoco seit 2012 über DIY und – natürlich – Schweine!
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