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#naehdirwas // Ultra Violet – YAY or NAY? // Jeansjacke

18.02.18

Dass ich mich für das erste #naehdirwas-Thema 2018 auf die Seite der "LILA!"-Sager gestellt hab, hab ich ja schon im Zwischenstand-Post verraten. Bei mir also so "Ultra Violet YAY!". Auch Katha hat ein wunderschönes Kleid in lila genäht. Und Lisa vereint ungefähr jede andere Pantone Trendfarbe 2018 in ihrem süßen Rock – nur lila wirst du bei ihr nicht finden. Aber hey: Alles erlaubt! Ich bin gespannt, welche Seite am Ende mehr Nähanhänger haben wird. Die Auflösung gibt es dann in den nächsten Tagen in der Linksammlung, die du am Ende dieses Posts findest.

Lila Jeansjacke #naehdirwas
Bei mir wurde es eine lila Jeansjacke mit Ärmeln aus gestepptem schwarzen Stoff. Im Endeffekt sieht es total achtzigermäßig aus, oder? :D Und die Angst, dass die Ärmel mit dem Batikmuster des Stoffs so gar nicht zusammenpassen, hat sich auch nicht bestätigt, finde ich. Ich bin echt superzufrieden. Mein verwendeter Schnitt ist übrigens dieser hier von Burda. Hat auch soweit alles gut geklappt. Gibt also ne Empfehlung von mir.

Selbstgenähte Jeansjacke in Pantone Trendfarbe 2018
Wenn du mitgenäht hast: Wie bist du mit dem neuen Zeitplan zurecht gekommen? Findest du es gut, nun zwei Monate für ein Nähstück Zeit zu haben oder (unvorstellbar und ich gehöre natürlich absolut nicht hierzu!) hast du wieder alles eher auf den letzten Drücker genäht und nun eben 8 statt 4 Wochen prokrastiniert? Wie gesagt, das könnte mir ja nie im Leben passieren und es ist wirklich gar nicht so, dass ich die Jacke gestern erst fertig genäht hab und gestern auch erst die Fotos entstanden sind, nein, das ist natürlich gar nicht so gewesen, niemals nicht. Frechheit, mir das zu unterstellen.

DIY Jeansjacke in Ultra Violet
Ich würde gern noch eine zweite Version der Jacke aus hellem Jeansstoff nähen. Und die Nähte dann in neonpinkem Garn als Kontrast dazu wählen. Jetzt weiß ich nämlich, wo die ein oder andere Tücke im Schnittmuster steckt und ein oder zwei Sachen würde ich jetzt auf Anhieb anders machen. Gut, dass Jeansstoff so viel verzeiht und man es gefühlt unendlich oft wieder auftrennen kann. :D

#Naehdirwas: Lila Jeansjacke
Die Fotos hat Kathrin mal wieder von mir gemacht (DANKE LIEBE KATHRIIIIIIN!). Schon die letzte Jacke, die ich für #naehdirwas genäht hab, hat sie fotografiert. #funfact lol

Und ich überlege, ob ich mir nicht mal wieder die Haare abschneiden lassen sollte. So auf Schlüsselbeinlänge vielleicht. Ich hatte eine Zeit lang recht schlimmen Haarausfall und hab das Gefühl, dass meine Haare so fisselig und dünn sind, dass es mich die langen Fransen mehr und mehr nerven. ABER ANDERERSEITS LIEBE ICH MEINE LANGEN HAARE OMG SUCH A HARD DECISION I CAN NOT /Random themenfremde Meckerei Ende

Selbstgenähte Jeansjacke #naehdirwas
Uuuund wenn du noch mitmachen willst bei #naehdirwas: TU ES! Jeder kann und darf mitmachen. <3 Das nächste Thema wird Ende des Monats im Newsletter verkündet, für den du dich hier anmelden kannst. Regeln gibt es zwar, aber die sind sehr einfach und offen gehalten, versprochen:

  • Melde dich für unseren #naehdirwas-Newsletter an, damit du alle zwei Monate das neue Thema erfährst. Keine Sorge, die Themen bieten genügend Freiraum für deine ganz eigene Interpretation!
  • Zeige uns nach einem Monat am 3. Sonntag des Monats deinen Zwischenstand, deine Stoffe, dein Schnittmuster, deine Pläne – wie weit du auch immer schon bist!
  • Blogge nach zwei Monaten am 3. Sonntag über dein genähtes Werk und verlinke deinen Post in unserer Linksammlung hier bei mir, bei Katha oder auch bei Lisa.
  • Es kann ein reiner Outfitpost oder auch ein ganzes Tutorial sein. Ganz wie du magst!
  • Nähe etwas für dich (also nicht für die beste Freundin, den Hund, deinen Gecko, deinen Großonkel oder das Töchterchen. Für dich. Tu dir was Gutes damit!).
  • Egal ob du Profinäher oder Anfänger bist: Es geht ums Selbermachen und den Spaß am Nähen. Wir lernen alle zusammen!
  • Präsentiere nur neu genähtes, bzw. Stücke, die auch erst im Zeitraum des entsprechenden #naehdirwas-Themas entstanden sind.
  • Und ganz wichtig: Jeder darf mitmachen. Und nein, du musst nicht jedes Mal teilnehmen, nur wenn du Lust auf ein bestimmtes Motto hast. Mehr Spaß macht es natürlich, sich jedes Mal der Herausforderung zu stellen!
  • Nicht vergessen: Wenn du deine Werke auf Social Media teilst, vergiss nicht den #naehdirwas-Hashtag, sodass alle dein Werk bestaunen können!  

#naehdirwas


#naehdirwas "Ultra Violet YAY or NAY"

DIY // Schweine Tischleuchte

13.02.18

Manchmal denke ich mir ja, ich hätte so langsam schon wirklich alles in meiner Wohnung schweinifiziert. Bis mir dann doch wieder etwas ins Auge fällt. Wie kürzlich geschehen mit meiner Nachttischlampe. Eigentlich ein eher unscheinbares Ding, das sowieso viel zu selten genutzt wird. Bisher jedenfalls! Denn nun glänzt auf meinem Nachttisch diese wundersüße neue Schweinelampe.
Schweine Nachttischlampe
Ich hatte mir die Lampe schon vor einiger Zeit gekauft, mich aber einfach nicht so richtig ans Bemalen getraut. Eigentlich totaler Quatsch, denn das DIY war wirklich total einfach und auch schnell gemacht, lässt man die Trocknungszeiten der Farbe mal außen vor. Aber sonst ist es eine sehr entspannende Werkelei.

Du brauchst:
  • kugelige, weiße Nachttischlampe, z.B. diese hier (Affiliate-Link)
  • Pinsel
  • Glasmalfarbe in rosa, schwarz und weiß
  • eventuell einen schwarzen Porzellan-Marker für
  • Bleistift

Schweinegesicht vorzeichnen
Sorge zuerst dafür, dass deine Lampe möglichst sauber und fettfrei ist. Sonst bleibt die Farbe nicht ordentlich hängen. Zeichne nun mit dem Bleistift vorsichtig zuerst Augen und Nase, sowie anschließend die Outlines der Ohren auf, damit du etwas zur Orientierung hast. Bist du mit der Position zufrieden, kann es auch schon mit der Farbe losgehen!

Ich habe zuerst mit allen rosa Flächen angefangen. Ohren, Nase sowie die kleinen Bäckchen, aus Niedlichkeitsgründen. Die Augen habe ich mit dem Porzellan-Marker umrandet und anschließend mit schwarzer Glasmalfarbe ausgefüllt. Dann alles gut trocknen lassen.

Lampe anmalen
Je nach Deckkraft deiner Farbe kann es sein, dass du mehrmals pinseln musst. Überprüfe nach jedem Durchgang die Lampe, indem du sie einmal kurz zum Leuchten bringst. Dann kannst du sicher gehen, dass dir das Endergebnis auch gut gefällt. Egal ob durchscheinend oder gut deckend.

Ist alles soweit trocken, kannst du mit dem Marker noch kleine Details, wie die schwarzen Striche auf die Wangen zeichnen, sowie mit der weißen Farbe kleine Lichtpunkte in die Augen setzen. Jetzt ist die Lampe auch schon bereit und kann in den Backofen gehen. Hier orientierst du dich am besten auf den Angaben auf deiner Farbe! Wichtig: Achte darauf, dass du Teile aus Plastik komplett entfernst, sonst schmilzt gibt das nämlich ein Unglück... :D

Details der Lampe
Und tadaaa, fertig ist die wunderbar schöne schweinische Nachtleuchte. Bei mir sitzt das Schweinelicht nun auf meinem Nachttisch und ist dabei äußerst dekorativ.

Leuchtende Schweinelampe
Ursprünglich hatte ich vor, dass die Farbe komplett deckend sein sollte. Aber dann gefiel mir der leicht durchscheinende Effekt doch besser. Auch uneingeschaltet mag ich die Lampe total gern. <3 So putzig, wie sie da nun auf meinem Tisch sitzt. Weiß gar nicht, welches Bild mir besser gefällt: Lampe im Hellen oder Lampe im Dunkeln. Was meinst du? :D

Übrigens hab ich vor einigen Tagen mal wieder ein Video auf YouTube hochgeladen. Darin blättere ich durch den Januar in meinem Hobonichi. Zwar hab ich auf Instagram schon einiges gezeigt, aber die kompletten Seiten gibt es exklusiv im Video, haha! Also, falls es dich interessiert, hier entlang!

Per aspera ad astra: Die Goldenen Blogger 2017

05.02.18

Eine Woche ist es nun schon her, dass ich mich auf den Weg nach Berlin zur Goldenen Blogger Verleihung aufgemacht hab. Schon Ende 2017 hatte ich von meiner Nominierung erfahren (da klickst du dich unbedarft durch einen Artikel der W&V und ZACK – liest du deinen eigenen Namen WTF) und am vergangenen Montag war es dann also soweit: Die Verleihung im Basecamp Berlin stand an.

Preisverleihung der Goldenen Blogger 2017
Quelle: Die Goldenen Blogger
Meine liebe Kathrin war so nett und begleitete mich, damit ich mich nicht allzu awkward fühlte. Kurz bevor die Preisverleihung startete, versammelten sich jedoch alle Nominierten ohne Begleitung in einer anderen Location, zum kurzen Kennenlernen. Was ich nicht erwartete: Statt einem gemütlichen Beisammensein gab es hier vor allem viel, viel Presse. Ich hatte die früheren Verleihungen meist nur online per Livestream verfolgt, aber es kam mir trotzdem so vor, als wäre dieses Jahr ganz besonders viel Medientrubel gewesen.

Mit Prosecco am Stehtisch
Quelle: Die Goldenen Blogger
Während ich mir also schnellstens ein Glas Prosecco schnappte um meine Hände zu beschäftigen und etwas verloren an einem Tisch in einer Ecke des Raumes stand, gesellte sich die Notaufnahmeschwester zu mir, die ebenfalls nominiert war und später auch mit dem besten Blogartikel ausgezeichnet werden würde. Kurze Zeit später stießen auch Tim von Tim schraubt Bass und Björn von Gartenbaukunst an unseren kleinen Tisch – somit waren die drei Nominierten für den "DIY-Blogger des Jahres" schon einmal vereint.

Die Nominierten zum "DIY-Blogger des Jahres"
Tim, ich und Björn
Ich war sehr froh, dass meine beiden Mitnominierten genauso aufgeregt waren wie ich und (noch besser) dass wir so locker quatschen konnten. Und wir waren uns alle einig: Bitte, bitte, lasst es heute Abend keine Publikumsentscheidung werden. Wir alle drei hofften, dass wir da herumkommen würden. Denn es gab für die Verleihung der Preise an diesem Abend drei Möglichkeiten: Per Juryentscheidung, per Onlinevoting oder per Vorort-Publikumsentscheid. In Absteigender Favorisierung meinerseits. Und ob es uns treffen wurde, das wurde vorher leider nicht verraten.

Irgendwann ging es dann für uns alle ins Basecamp, wo die richtige Veranstaltung stattfinden sollte. Kathrin hatte mir bereits einen Platz freigehalten, sonst wäre das nämlich schwierig geworden: Es war megavoll. Fast 400 Leute waren anwesend und der Raum platzte aus allen Nähten. Aber so konnte ich mich neben sie setzen und die Gala sitzend anschauen. Durch den Abend führten Franziska Bluhm, Daniel Fiene, Thomas Knüwer und Christiane Link, die auch gleichzeitig die Veranstalter der Goldenen Blogger sind.

Da die "DIY-Blogger des Jahres" eine der letzten Entscheidungen des Abends war, hatte ich währenddessen genug Zeit, mir die schlimmsten Sachen auszumalen. Ich wurde mit jeder aufgerufenen Kategorie nervöser und dachte nur: Bitte, bitte keine Publikumsentscheidung. Als die DIY-Kategorie dann endlich an die Wand geworfen wurde, lief mir ein kalter Schauer über den Rücken. Denn (natürlich) hatten wir das große Los gezogen und waren mit der nächsten Publikumsentscheidung an der Reihe. Ich hüpfte auf wackeligen Beinen auf die Bühne und schaute kurz zu Tim und Björn rüber. Und ich glaubte, in unser aller dreier Augen ein wenig Angst aufblitzen zu sehen.

Ohne viele Worte gab Franzi uns unsere Aufgabe: Wir sollten aus Bauklötzen einen Turm bauen. WAT. Kurzer Blick, ob ich mich nicht vielleicht verhört hätte. Aber nein, auf die Plätze, fertig los. Mit extrem zittrigen Händen schnappte ich mir meine Klötzchen und baute meinen Turm. Hier kamen mir meine regelmäßigen Brettspielabende zugute, in denen ich mit Freunden auch mal Junk Art spiele. Dabei geht es darum, aus verschiedenen Bauteilen den höchsten Turm auf Zeit zu bauen. Man könnte also sagen: Ich hatte unwissender Weise trainiert.
Als die 30 Sekunden Zeit abgelaufen waren, schaute ich zu den (zugegeben viel liebevoller gebauten) Türmchen meiner Mitstreiter hinüber – und hatte den höchsten. Puh. Kurz dachte ich, das sei schon die Entscheidung über den Preis gewesen. Auf der einen Seite war ich unglaublich erleichtert, dass uns das Vorort-Publikumsvoting erspart bliebe, auf der anderen Seite auch verunsichert, da mir mein läppischer Turm nicht das Gefühl gab, eine verdiente Preisträgerin zu sein. Zum "Glück" (hm) gab es anschließend doch noch die Entscheidung per Publikumsapplaus und Lautstärkemessung. Ich gehe davon aus, dass die wenigsten Anwesenden unsere Blogs kannte, daher hatte ich mit meinem Turmsieg einen leichten Vorteil. Am Ende war es in unserer Kategorie aber das knappste Ergebnis von allen, mit nicht einmal einem Dezibel Unterschied. Aber ja, am Ende hatte ich tatsächlich den Preis in der Hand.

Die Goldenen Blogger 2017
Quelle: Die Goldenen Blogger
Abschließend kann ich nur sagen: Ich habe mich über die Nominierung tierisch gefreut! Dass ich am Ende aber tatsächlich den Preis mit nach Hause nehmen durfte, das war einfach nur Zufall. Ich fände es gut, wenn alle Entscheidungen per Juryvoting gefällt würden. Das ist in meinen Augen die fairste Variante und auch die, bei der die Größe der eigene (Online- oder Vorort-)Anhängerschaft keine Rolle spielt. Es war auf jeden Fall ein superinteressanter Abend, den ich sicher so schnell nicht wieder vergessen werde.
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